Vorträge

Herzliche Einladung zu unserer Vortragsreihe: Musikwissen um fünf nach fünf

VORTRAGSREIHE UND GESPRÄCHSKONZERT

Mutige Komponistinnen

Wie Frauen zu ihrer musikalischen Stimme fanden

Einmal pro Monat, montags um 17.05 Uhr im Bildungszentrum Hospitalhof, Büchsenstraße 33, Stuttgart-Mitte.

Die Reihe »Musikwissen um 5 nach 5« widmet sich in diesem Semester mutigen Frauen, die komponiert haben. Manche von ihnen kommen aus jüdischen Familien, andere haben als »Rebellinnen« ihrer Zeit trotz gesellschaftlicher und politischer Hürden schließlich eine musikalische Stimme gefunden. In drei Vorträgen in den Monaten April bis Juni werden Leben und Werke fast vergessener Komponistinnen wie Dora Pejačević, Vally Weigl, Anne de Belleville, Ruth Schönthal oder Fanny Hensel beleuchtet – Künstlerinnen, die mit Leidenschaft und Widerstandskraft die Musikgeschichte prägten. Beim abschließenden Gesprächskonzert Ende Juni können Sie in eine Welt voller Ausdruckskraft und Schönheit eintauchen: Die Pianistin Diana Brekalo widmet es zahlreichen mutigen (zum Teil jüdischen) Komponistinnen und bringt ihre Werke zu Gehör. In einem bewegenden Zusammenspiel aus Klaviermusik und erzählten Lebensgeschichten lässt sie Kompositionen erklingen, die einst im Schatten standen, nun aber in neuem Glanz erstrahlen. Ein Abend voller berührender Melodien, faszinierender Biographien und musikalischer Tiefe – eine Hommage an außergewöhnliche Frauen und ihr bleibendes musikalisches Erbe.

MIT: Diana Brekalo, international renommierte Pianistin, die in Stuttgart geboren wurde und an der Guildhall School of Music & Drama in London studiert hat. Sie ist mehrfache Preisträgerin zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe und konzertiert regelmäßig in Europa, Asien und Amerika. Als Dozentin an der Hochschule für Musik Würzburg gibt sie ihre Erfahrung und Begeisterung an die nächste Generation weiter und engagiert sich besonders für die Wiederentdeckung und Förderung weiblicher Komponistinnen. Mit Leidenschaft verbindet sie Musik, Geschichte und Inspiration zu einem eindrucksvollen Gesamterlebnis.

Termine, jeweils 17.05 – 18.00 Uhr im Evang. Bildungszentrum Hospitalhof, Büchsenstr. 33, Stuttgart

Mo., 20. April

Mo., 18. Mai

Mo., 15. Juni

KOSTENBEITRAG: jeweils 5,00 €

zum Abschluss dieser Reihe gibt es noch ein

GESPRÄCHSKONZERT

am Donnerstag, 25. Juni 2026, 19:00-20:30 Uhr im Hospitalhof       

KOSTENBEITRAG: 10,00 €

zum Abschluss unserer Reihe: „Musikwissen um 5 nach 5“ über Komponistinnen, gibt es am Donnerstag, im wunderbar klimatisierten Saal des Hospitalhofs ein Konzert, ausschließlich mit Werken von komponierenden Frauen. Haben Sie diese Namen schon einmal gehört?

Amy Marcy Beach, geb. Cheney (1867-1944)
Dora Pejačević (1885-1923)
Leokadiya Kashperova (1872-1940)
Lili Boulanger (1893-1918)
Valerie Weigl, geb. Pick (1894-1982)
Lise Maria Mayer, verh. Gaberle (1894-1968)   
Henriette Bosmans (1895-1952)
Felicitas Kuckuck (1914-2001)
Maria Rosa Coccia (1759-1833) 
Fanny Hensel, geb. Mendelssohn (1805-1847)
Pauline Viardot-García (1821-1910)
Clara Schumann, geb. Wieck (1819-1896)
Anne de Belleville, verh. Oury (1806-1880)

Eine wahre Fundgrube an Komponistinnen und Kompositionen, die zum Teil heute noch nicht richtig bekannt und (viel zu) lange in Vergessenheit geraten sind…!

Es musiziert und erläutert: Diana Brekalo, international renommierte Pianistin, die in Stuttgart geboren wurde und an der Guildhall School of Music & Drama in London studiert hat. Sie ist mehrfache Preisträgerin zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe und konzertiert regelmäßig in Europa, Asien und Amerika. Als Dozentin an der Hochschule für Musik Würzburg gibt sie ihre Erfahrung und Begeisterung an die nächste Generation weiter und engagiert sich besonders für die Wiederentdeckung und Förderung weiblicher Komponistinnen.

Das Konzert findet am Donnerstag, 25. Juni 2026 um 19 Uhr im Hospitalhof Stuttgart statt und dauert ca. 90 Minuten.

Der reguläre Eintrittspreis beträgt für Erwachsene Euro 10,-.

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VORTRAGSREIHE MIT MUSIK

Musikwissen um 5 nach 5: DichterLieder
Lyrische Vertonungen im Vergleich

Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

Die Reihe »Musikwissen um 5 nach 5« widmet sich im Herbst 2026 unter dem Titel »DichterLieder« lyrischen Vertonungen im Vergleich. Nichts prägt das Musikverständnis unserer Gesellschaft so sehr wie das Lied. Ob Volks- oder Kunstlied, die Verbindung von Musik und Dichtung hat großen Einfluss auf die Kultur. Interessant sind dabei die Spielräume der Textdeutung beim Komponieren und Interpretieren. Vier bedeutende Dichter für die Gattung Kunstlied werden im Rahmen der Reihe vorgestellt und verschiedene Vertonungen ihrer Gedichte analysiert.

REFERENTIN: Frederika Westhäußer-Kowalski, Schulmusikstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart mit Hauptfach Gesang, seit 2023 zusätzlich Master-Studium Musikwissenschaften, neben dem Studium solistisch und in zahlreichen Ensembles tätig

KLAVIER: Valentin Stockinger, Studium Schulmusik mit Hauptfach Klavier an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, seit 2022 auch Orchesterleitung sowie zusätzliches Studium Hauptfach Musiktheorie, als Pianist in diversen Kammermusikformationen und Lied-Duos aktiv

KOSTENBEITRAG: jeweils 5,00 €

RESERVIERUNG

VORTRAG MIT MUSIK

Musikwissen um 5 nach 5: Johann Wolfgang von Goethe

Literarischer Klassiker als populärer Textgeber

Mo 12.10.26, 17:05-18:00 Uhr

Goethe ist wohl der berühmteste Schriftsteller der deutschsprachigen Klassik. Nicht nur seine Lyrik, auch die Dramen und andere Schriften sind in ihrer Bedeutung ungebrochen. Für die Kunstlieder spielt Goethes Lyrik eine wesentliche Rolle: Von Franz Schubert bis hin zu zeitgenössischen Komponisten wie Wolfgang Rihm – Goethes Gedichte wurden und werden häufig vertont.

VORTRAG MIT MUSIK

Musikwissen um 5 nach 5: Joseph von Eichendorff

Romantische Naturverklärung – Inspiration für die Musik

Mo 09.11.26, 17:05-18:00 Uhr

Eichendorffs Lyrik entstand in unruhiger Zeit und thematisiert doch unbeirrbar die unberührte Natur, idyllische Landschaft und die Sehnsucht nach diesen idealen Bildern. Diese naiven und doch hochemotionalen Texte wurden in leichten Vertonungen zu beliebten Volksliedern, regten die Komponist:innen der Romantik wie Johannes Brahms oder Robert Schumann aber auch zu anspruchsvollen Kunstliedern an.

VORTRAG MIT MUSIK

Musikwissen um 5 nach 5: Richard Dehmel

Ein einflussreicher Schriftsteller zur Jahrhundertwende

Mo 07.12.26, 17:05-18:00 Uhr

Auch wenn Richard Dehmel heutzutage nicht allzu aktuell ist, war er zu Lebzeiten unglaublich populär und für Schriftsteller wie Thomas Mann ein einflussreiches Vorbild. Auch unter den Komponist:innen seiner Zeit waren Dehmels Texte beliebt. Bedeutende Musiker wie Arnold Schönberg oder Richard Strauss vertonten viele seiner Gedichte.

VORTRAG MIT MUSIK

Musikwissen um 5 nach 5: Eduard Mörike

Schwäbischer Dichter mit internationaler Reichweite

Mo 11.01.27, 17:05-18:00 Uhr

Mörike war als Vertreter der Schwäbischen Schule stark in der Region in und um Stuttgart verwurzelt und mit vielen Lehrern, Dichtern und Theologen aus der Gegend befreundet. Nach ersten Vertonungen aus diesem Kreis wurden seine Gedichte später umfangreich von bedeutenden Liedkomponist:innen wie beispielsweise von Hugo Wolf vertont und sind heute international geschätzt.

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Musik der „goldenen“ zwanziger Jahre

Ästhetische Entwicklungen

15.12., 17:05-18:00 Uhr

Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

Die Zwischenkriegszeit zeichnet sich durch eine große stilistische Vielfalt und künstlerische Experimentierfreude aus. Damit sind unterschiedliche ästhetische Entwicklungen und Positionen verbunden: So wird z.B. die aus der bildenden Kunst stammende „Neue Sachlichkeit“ auch in der Musikpublizistik diskutiert, Schönberg entwickelt die „Zwölftonmethode“, einige Komponisten experimentieren mit Gattungstraditionen und wieder andere integrieren Elemente des Jazz in ihre Klangsprache.

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Musik der „goldenen“ zwanziger Jahre

Musiktheater: Oper – Revue – Operette

19.01., 17:05-18:00 Uhr

Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

Auch in den 1920er Jahren stellt sich für viele Komponisten die Frage nach dem Umgang mit der Operntradition des 19. Jahrhunderts. Auf der Suche nach zeitgemäßen Formen des Musiktheaters entstehen neue und originelle Konzeptionen. Franz Lehár brachte mit „Das Land des Lächelns“ eine der erfolgreichsten Operetten heraus, und die Nachfrage nach glamourösen Revuen war so groß, dass sich in Berlin gleich drei große Bühnen nebeneinander etablieren konnten.

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Musik der „goldenen“ zwanziger Jahre

Rundfunk, Stummfilm, Tonfilm

09.02., 17:05-18:00 Uhr

Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

Die neuen technischen Medien eröffneten Komponisten und Musikern zahlreiche neue Möglichkeiten, stellten sie zugleich jedoch auch vor neue Herausforderungen: Wie sollte beispielsweise ein musikalisches Werk beschaffen sein, das sich für die Übertragung im Rundfunk eignete? Und wie konnte das neue Medium für die Pflege und Verbreitung der neuen Musik genutzt werden?

Ähnlich wie sich die Komponisten mit dem Medium Radio auseinandersetzten und Werke schrieben, die speziell für die Rundfunkübertragung geeignet waren, setzten sie sich auch mit dem Medium Film auseinander: Wie still war es eigentlich während eines Stummfilms, und was änderte sich – für Musiker und für Komponisten – mit der Entwicklung des Tonfilms?

REFERENT:IN: Studierende der HMDK Stuttgart

KOOPERATION: Musikakademie für Seniorinnen und Senioren Baden-Württemberg, Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart

KOSTENBEITRAG: 5,00 €

RESERVIERUNG: www.hospitalhof.de

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